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Bäume für Afrika
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Treibhaus Erde

Der aktuelle Bericht der Umweltbehörde der Vereinten Nationen (UNEP) zieht eine dramatische Bilanz zum Zustand unseres Planeten: "Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse". Die "großen Mengen an Ressourcen, die zum Überleben benötigt werden, übersteigen das Angebot der Erde."

 
Zebra

"Ohne die Art, wie wir Wirtschaft betreiben, zu reformieren, werden wir in Kürze Schwierigkeiten bekommen", so der Generaldirektor der UNEP Achim Steiner bei der Vorstellung des Berichtes.

Das Nachdenken über den globalen Klimawandel und den Raubbau globaler Ressourcen führt zu Erkenntnissen, die eine fatale Kette von Folgen aufzeigen: Schrumpfende Regenwälder, sich ausbreitende Wüsten, Anstieg der Erderwärmung, schmelzende Gletscher und Eisberge, immer stärkere und immer zerstörerischere Stürme, ansteigender Meeresspiegel, verschwindende Spezies und erodierende Böden.

Klimawandel

Ähnlich wie der Bericht des IPCC (Weltklimarat der Vereinten Nationen) wird auch der UNEP-Bericht von etwa 1.000 Fachleuten geprüft und mit den Regierungen der UN-Mitgliedsstaaten abgestimmt. Er macht deutlich, dass der Zustand der Umwelt das Überleben vieler Menschen bedroht. Allein 1,8 Milliarden Menschen werden in den nächsten 20 Jahren unter Wasserknappheit leiden. 60 Prozent aller Ökosysteme der Welt sind bereits zerstört oder überstrapaziert. Jeder Erdbewohner verbraucht heute im Schnitt so viele Ressourcen, wie 22 Hektar Erdboden liefern können. Der Planet kann aber nur 15 bis 16 Hektar "liefern".

Der Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre steigt nach jüngsten Erkenntnissen viel schneller als erwartet. Zugleich registrierten Forscher, dass die natürlichen CO2 -Speicher wie Ozeane und Wälder weniger Kohlendioxid aufnehmen. “Das bedeutet, wir sind nicht auf dem richtigen Weg, die globale Erwärmung unter Kontrolle zu bringen. Ursache für den rasanten CO2 -Anstieg ist das Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern.” (Zitat der Physikerin Corinne Le Quere von der britischen University of East Anglia)